Reisebericht Costa Serena

 

Route:              Savona - Barcelona - Ajaccio - Savona

 

Reisedatum:     23. November 2007 bis 26. November 2007

 

 

Tag 1: Anreise / Savona:

Die Anreise erfolgte per Bus mit dem Reiseunternehmen Urban. Am 22.11.2007 wurden wir am Nürnberger Hauptbahnhof mit einem Kleinbus für 8 Personen abgeholt. Mit diesem wurden wir zum Münchner Hauptbahnhof gefahren. Dort mussten wir dann umsteigen in einen normalen großen Doppeldeckerbus. Wir waren insgesamt nur 24 Personen auf dem Weg nach Savona. So hatte jeder theoretisch zwei Plätze für sich. Das war sehr angenehm, weil man besser schlafen konnte. Die Reise führte uns durch die Schweiz über den San-Bernardino-Pass nach Norditalien. In Savona sind wir dann um ca. 10:00 Uhr angekommen. Die Einschiffung hat um ca. 12:00 Uhr begonnen. Da wir so früh angekommen sind, hatten wir die Einschiffungsnummer 1. Auf der Costa Serena wurden wir dann als erstes ins Buffetrestaurant geführt, um dort zu essen. In die Kabine konnte man erst gegen 13:30 Uhr.

  

Tag 2: Barcelona

In Barcelona kamen wir gegen 13 Uhr an. Wir hatten uns aufgrund der Kürze des Aufenthaltes für eine Stadtrundfahrt entschieden. Die Fahrt führte uns vom Hafen aus zu einem Aussichtspunkt, durch das olympische Dorf bis zur Altstadt wo wir unseren ersten längeren Halt hatten. Unser engagierter Reiseleiter führte uns durch das historische Barcelona. Anschließend ging es weiter zur Sagrada Familie, der unvollendeten Kathedrale von Gaudi. Diese besichtigten wir von Außen. Letzter halt, bereits in der Abenddämmerung, war der von Gaudi gestaltete Park Güell.

 

Tag 3: Ajaccio

Nach einer stürmischen Nacht, die uns dazu zwang an der spanischen Küste entlang zu fahren kamen wir mit einer Stunde Verspätung um 14 Uhr in Ajaccio an. Laut Auskunft des Bordpersonals hatte es die Reederei versäumt frühzeitig einen Liegeplatz anzufragen. So lag am Kreuzfahrtpier bereits ein anderes Schiff. Wir warfen in der Bucht den Anker und es wurde getendert. Grundsätzlich ist tendern ein Erlebnis, dass man nicht verpassen sollten. Leider war die Organisation der Art schlecht, dass wir erst um halb vier an Land waren. Wir hatten es versäumt uns frühzeitig eine Nummer zu holen.

Ajaccio erkundeten wir zu Fuß, was ohne weiteres möglich ist, da die Stadt nicht sehr groß ist und die Altstadt, mit der Sehenswürdigkeit Geburtshaus Napoleon nur 10 Gehminuten vom Hafen entfernt ist.

 

Tag 4: Savona

Gegen 8 Uhr morgens kamen wir in Savona an. Dort machten gerade die Costa Concordia, die Costa Magice und die Costa Allegra fest. Wir legten als letzte vor der Costa Concordia an, was uns sehr entgegen kam, da wir eine Anschlußreise auf der Concordia gebucht hatten. Dazu aber mehr im entsprechenden Reisebericht.

Aufgrund des Trubels im Hafen verlief die Ausschiffung entsprechend chaotisch. Vor dem Schiff war ein verhältnismäßig kleiner Zelt aufgebaut, durch das alle Passagiere mussten um ihr Gepäck abzuholen. Verstopft wurde dieses noch durch die neuen Passagiere, die bereitstanden um an Bord zu gehen.

Mit etwas Ruhe brachten wir auch dieses Gedränge hinter uns und brachten unser Gepäck 300 Meter weiter zur Costa Concordia.

Anschließend genossen wir einen sonnigen Tag in Savona und nutzten auch die Gelegenheit den vollbesetzten Kreuzfahrthafen von einem Aussichtspunkt aus zu betrachten. Bilder hierzu gibt es in dieser Bildergalerie.

 

Kabine:

Unsere Innenkabine war geräumig, sauber und sehr gemütlich. Auch unser Kabinensteward war auf Zack, und erfüllte uns jeden Wunsch. Die Kabine war stets sauber und ordentlich.

  

Essen:

Das Essen auf der Costa Serena war sehr gut. Wir hatten den Eindruck, dass es dort besser geschmeckt hat als an Bord der Costa Concordia obwohl die Menufolge zum Teil die gleiche war.

  

Service:

Wie immer bei Costa war ein deutschsprachiger Host an Bord, der allen deutschsprachigen Passagieren zur Verfügung steht.

Der Service an Bord war hervorragend. Das Personal ist stets freundlich und zuvorkommend. Auch der Service Frühstück auf der Kabine war sehr gut.

 

Shows:

Die Shows an Bord der Costa Serena entsprachen einem hohen Standard. Es wird versucht jedem Geschmack etwas zu bieten. Hingehen lohnt sich in jedem Fall.

 

Landausflüge:

Die Landausflüge waren auch hier an Bord wieder super organisiert. Der Führer war freundlich und hat viel erzählt und erklärt.

Bei Kreuzfahrten im Winter ist jedoch zu beachten, dass es abends sehr früh dunkel wird. Aufgrund der Hafenaufenthalte auf dieser Reise am Nachmittag war es gegen Ende der Ausflüge bereits dämmerig. Andererseits hat man so die Gelegenheit wunderschöne Sonnenuntergänge an Land zu genießen.

 

Freizeiteinrichtungen an Bord

Grundsätzliches Problem bei Schiffen der Concordia-Klasse ist, dass sich das gesamte Abendprogramm fast ausschließlich auf Deck 5 abspielt. Da im Winter das Pooldeck so gut wie überhaupt nicht genutzt wird kommt es immer wieder zu Gedränge. Im Sommer sollte dies jedoch deutlich besser sein, da sich die über 3.000 Passagiere dann auch auf dem Sonnendeck verteilen.

Geboten wird an Bord einiges, z.B. Formel-1-Rennsimulator, Musik in den Bars, Unterhaltungsprogramm durch das Animationsteam, Abendshow, Fitnesscenter mit großem Spa-Bereich, mehrer Pools (zum TTeil überdacht, Wasserrutsche, Disko, Casino, etc.

  

Fazit

Der Kurztrip mit der Serena hat sich in jedem Fall gelohnt. Dias Schiff ist modern ausgestattet. Den doch recht ordentlichen Seegang spürten wir nur bedingt.

 

 

Unsere Erfahrungen mit Costa Kreuzfahrten finden Sie hier.