Reisebericht Jewel of the Seas

 

Route:               Oslo - Kopenhagen - Seetag - Tallinn - Stockholm -

                         Tallinn - St. Petersburg - Seetag - Stockholm

                        

Reisedatum:     06. Mai 2008 bis 15. Mai 2008

 

 

Tag 1 und 2: Oslo (Norwegen)

Wir sind schon am 06.05.2008 nach Oslo gereist und haben dort einmal übernachtet. Am 07.05.2008 machten wir uns dann morgens mit unserem Gepäck zu Fuß auf den Weg zum Schiff. Hier zeigte sich, dass es durchaus Sinn macht vorher zu klären wo das Schiff anlegt, denn entgegen unserer Annahme lag das Schiff nicht direkt vor der Feste sondern weiter draußen im Industriehafen. Aber irgendwann haben wir das dann auch geschafft und wir konnten nach kurzem Warten dann aufs Schiff. Die Jewel of the Seas war uns schon von vorherigen Kreuzfahrten bekannt, und so entschlossen wir uns erstmal essen zu gehen und schauten dann kurz in der Kabine, um die Sachen abzulegen. Da noch sehr wenig los war haben wir die Chance genutzt, Shuffleboard zu spielen. Abends sind wir dann bei strahlendem Sonnenschein aus Oslo ausgelaufen. Der Hafen, das Rathaus und die Feste lagen super im Licht, so dass wir tolle Bilder machen konnten.

 

 

Tag 3: Kopenhagen (Dänemark)

In Kopenhagen haben wir keinen Landausflug gebucht. Wir sind alleine vom Schiff und haben halb Kopenhagen erkundet. Der Schiffsanleger für Kreuzfahrtschiffe ist in der Nähe zur „kleinen Meerjungfrau“. Zu Fuß kann man leicht die Altstadt mit all Ihren Sehenswürdigkeiten, z.B. das königliche Schloss erreichen. Wir sind weit gelaufen und haben auch heute wieder super Bilder machen können. Das Wetter war traumhaft schön.

 

 

Tag 4 und 9: Seetag

Am Seetag hat man viele Möglichkeiten um keine Langeweile aufkommen zu lassen, zum Beispiel Billard, Shuffleboard, Minigolf, Kletterwand, Animationsprogramm, Relaxen an Deck, u. v. m.

 

 

Tag 5 und 7: Tallinn (Estland)

In Talllinn haben wir auch einen Landausflug gebucht und haben uns die Altstadt angesehen. Auch Tallinn ist sehr schön. Beim zweiten Mal in Tallinn waren wir nochmal kurz von Bord und haben Souvenirs gekauft. Die Stadt kann Ihre russische Vergangenheit nicht leugnen, setzt aber alles daran ein vollwertiges Mitglied von Europa zu werden. Grundsätzlich ist das Preisniveau im Vergleich zu Deutschland niedriger.

 

 

Tag 6 und 10: Stockholm (Schweden)

In Stockholm sind wir auf eigene Faust mit dem Taxi in die Innenstadt gefahren. Worauf man beim Taxifahren in Stockholm achten sollte: Man sollte immer Festpreise ausmachen, sonst kommt es wahrscheinlich teuerer. In Stockholm waren wir bei strahlendem Sonnenschein in den Gassen von Gamlastan und am Schloss.

Ein Erlebnis ist die ca. 4-stündige Fahrt mit dem Kreuzfahrtschiff durch die Schären vor Stockholm. Die Wendemanöver die hier gefahren werden müssen sind wirklich beeindruckend.

 

 

Tag 8: St. Petersburg (Russland)

In St. Petersburg haben wir den Landausflug „Pushkin und Peterhof“ gemacht. In Russland darf man nicht von Bord ohne Visum bzw. Landausflug. Da wir kein Visum hatten, haben wir einen Landausflug gemacht und der war super. Pushkin bzw. Peterhof sind sehr beeindruckende Sommerresidenzen der Zaren. Im Katharinenpalast in Pushkin befindet sich auch das berühmte Bernsteinzimmer welches im Rahmen der Führung.

Russland ist ein faszinierendes Land der Gegensätze, welches riesige Entwicklungen zeigt. Grundsätzlich sollte man immer auf seine Wertgegenstände aufpassen, da sehr viel geklaut wird.

 

Reisebuchung

Es handelte sich bei dieser Reise um 2 Kurzkreuzfahrten. Nach Rücksprache mit unserem Reisebüro war es möglich beide Reisen in derselben Kabine zu verbringen. Man ist dann sog. “back-to-back“-Passagier und erhält am Ende der 1. Kreuzfahrt die Bordkarten für die 2. Kreuzfahrt auf die Kabine. Im Endhafen der 1. Kreuzfahrt wird man dann wie in einem Durchgangshafen behandelt und kann an den Schlangen vorbei, abgesehen von den üblichen Formalitäten, an Bord gehen.

 

Die An- und Abreise hatten wir individuell über das Internet bebucht. Der Hinflug führte uns mit der SAS über Kopenhagen nach Oslo. Der Rückflug von Stockholm mit AirBerlin über Berlin-Tegel nach Hause. Das Taxi vom Flughafen in Oslo schlug mit umgerechnet 95 € ziemlich teuer zu Buche, da wir aber zu viert unterwegs waren war es ok. Ansonsten empfiehlt sich der Flughafenexpress für den man an Automaten in allen Sprachen Tickets kaufen kann. Für das Taxi sollte man in jedem Fall einen Festpreis vor der Fahrt vereinbaren.

 

In Stockholm gibt es feste Taxitarife von der Stadt zum Flughafen (ca. 50 €). Auch dort gibt es einen Flughafenexpress. Das lohnt sich aber vom Hafen aus nicht, da man erst in die Stadt muss. Kleiner Tip. Der Flughafen in Stockholm ist zwar nicht so groß, aber ewig lang. Dem Taxifahrer vorher sagen zu welchem Terminal man will – wir mussten eine Viertelstunde laufen, da der Fahrer uns am ersten Terminal abgesetzt hat, wir aber am letzten abflogen.

 

Das Hotel in Oslo hatten wir auch über das Internet gebucht.

 

 

Shows

Die Shows auf dieser Kreuzfahrt waren teilweise nicht unser Geschmack (Tango muss man mögen), aber im Großen und Ganzen, waren es gute Shows. Bedingt durch die Tatsache, dass wir zwei Kurzkreuzfahrten hintereinander gemacht haben, haben sich die Shows wiederholt.

 

 

Essen

Das Essen war, wie immer auf der Jewel of the Seas, super lecker und Zunehmen ist vorprogrammiert. Bedingt durch die Tatsache, dass wir zwei Kurzkreuzfahrten hintereinander gemacht haben, hat sich das Menü wiederholt.

 

 

Kabine

Die Kabine war sehr gemütlich und sauber. Die Kabinenstewards schauen immer dass alles in Ordnung ist.

 

 

Landausflüge

Die Landausflüge waren super organisiert, aber leider nur auf englisch. Aber wenn man etwas englisch versteht, ist auch dies kein Problem.

 

 

Service an Bord

Der Service an Bord ist super. Die Angestellten sind alle sehr freundlich und engagiert und lesen einem jeden Wunsch von den Augen ab.

 

Sprache

Da es sich um ein amerikanisches Schiff handelt ist die Bordsprache englisch. Bedingt durch den Einsatz in europäischen Gewässern und der internationalen Ausrichtung finden sich bei der Crew Mitarbeiter aus vielen verschiedenen Ländern – so auch Deutsche. Für internationale Gäste gab es außerdem eine internationale Botschafterin die nicht englischsprachige Gäste betreut. Menükarten und das Tagesprogramm bekommt man in deutsch.

Gäste die kein oder wenig englisch sprechen können ohne Weiteres eine solche Reise machen. Gerade in den skandinavischen Ländern wird sehr viel deutsch gesprochen (deutsch wird dort in der Schule teilweise als erste Fremdsprache gelehrt).